Behandlungsablauf

 

Am Anfang steht eine genaue Austestung.


Zunächst versuchen wir, im Dreieck Patient – Arzt/Therapeut – Methode Kongruenz zu erzielen. Auf gut österreichisch: herausfinden, ob´s passt. Ob´s passt zwischen Arzt/Therapeut und Patient, Patient und Methode sowie Krankheitsbild und Methode. Sind diese Punkte geklärt, also die „Werkzeuge" bestimmt, stecken wir das „Arbeitsfeld" ab.

 

 

Der Organismus Mensch.


Der Organismus Mensch stellt ein offenes System dar, das in zahlreichen Interaktionen steht. Wie bereits oben erwähnt, halten wir das Kartesianische mechanistische – materialistische Menschenbild für problematisch. Man bedient sich seiner zwecks Vereinfachung, also aus pragmatischen Gründen, es entspricht aber nicht der Realität. Der Mensch ist kein geschlossenes System. Seinen Interaktionen schenken wir besondere Aufmerksamkeit. Dies betrifft im Groben folgende Beziehungsebenen:

 

Mensch – das eigene Selbst

Mensch – soziales Umfeld

Mensch – Natur und Umwelt

 

Durch diese Vorgangsweise lässt sich das „Arbeitsfeld" bestimmen, also jene Ebene, auf der das Hauptproblem liegt. Ist bei einem akuten Problem nur eine Ebenen betroffen (Bsp.: Knochenbruch), dann reicht es, nur diese eine Ebene zu betrachten. Wird das Thema komplexer (chronische Probleme), müssen auch die Betrachtung und die Vorgangsweise komplexer werden. Beispielswiese haben schwer chronisch kranke Menschen nicht nur körperliche, sondern oft auch psychische und soziale Probleme.

 

 

Strategie.


Sind die „Werkzeuge" bestimmt und die „Arbeitsfelder" abgesteckt, gehen wir zur „Strategie" über.
Im VitaLogikum umfassen diese sechs elementaren Bereiche:

  • Stabilisierung
  • Sensibilisierung
  • Therapie
  • Eigenkompetenzen
  • Aussöhnung
  • Begleitung

 

 

 

„Werkzeuge" + "Arbeitsfeld" + „Strategie" = individuell richtige Therapie