6 Schritte ins Leben

 

Stabilisierung:


In dieser ersten Phase unternehmen wir alles, um eine Verschlimmerung des Krankheitsprozesses zu unterbinden. Eine aktive Zusammenarbeit mit Ärzten und Krankenhäusern ist hier besonders wichtig. Ziel der Schulmedizin ist ja, chronische Krankheitsbilder in den Griff zu bekommen – häufig ohne zu heilen.

Beispiel: Bluthochdruck. Er wird mit Hilfe dauerhaften Medikamentenkonsums therapiert, der Patient gilt als „eingestellt". Man könnte aber, wenn der Blutdruck stabilisiert ist, sehr wohl versuchen, durch einen günstigen Lebensstil, gezielte Interventionen und Erkenntnisse etc. das Problem an der Wurzel zu packen.

 

 

 

Sensibilisierung:


Erfolgreiche Therapie braucht Patienten, die sich darauf einlassen können. Deshalb versuchen wir, Therapieresistenzen zu identifizieren und zu beseitigen. Wir bereiten sozusagen den „Boden", damit die „Saat" (Therapie) gut aufgehen kann.

Auf körperlicher Ebene könnte das zum Beispiel bedeuten, eine Entschlackungskur oder eine Aufbaukur durchzuführen, um den Organismus sensibler für feine Reize und Interventionen (Homöopathie, Bachblüten,…) zu machen. Auf psychisch/mentaler Ebene bedeutet Sensibilisierung, der Heilung hinderliche Einstellungen dingfest zu machen und zu korrigieren.

„Krankheit ist Teil des Lebensweges, Symptome sind Wegweiser."
Dieser Grundsatz im VitaLogikum besagt, dass alles Sinn hat, auch Krankheit und Leid. Wir werden aus einem bestimmten Grund krank. Seien es die Zigaretten oder viel subtilere Ursachen wie die eigene Einstellung oder unbewältigte Konflikte. Es gilt, die Krankheit als Indikator wertschätzen zu lernen, als Warnsystem, das Abweichungen vom individuellen Weg des Wohlbefindens anzeigt. In unseren Köpfen steckt noch immer das Bild der bösen Krankheit, die den armen Menschen befällt und quält. Meist sind wir aber selbst der Hauptgrund der Erkrankung.

 

Wir motivieren Patienten, Verantwortung für sich und ihren Lebenswandel zu übernehmen.
Sie lernen, in Zukunft auftretende Krankheitssymptome früh genug zu erkennen und nicht erst darauf zu reagieren, wenn (fast) gar nichts mehr geht.

 

 

 

Therapie:

 

Nun ist endlich Zeit für die individuell maßgeschneiderte Therapie – durch einen Therapeuten in bester Verfassung. Erfahrungsgemäß bedürfen viele Patienten, die stabilisiert und sensibilisiert wurden, gar keiner Therapie mehr. Wir machen dafür die körpereigene Regulationskraft verantwortlich. Ist diese erst einmal wieder in Schwung gebracht, lösen sich viele Probleme von selber. Wenn nicht, hat man das Bestmögliche getan, um die Wirksamkeit der Therapie zu optimieren: „Zuerst die Natur, dann die Therapie!"

 

 

 

Eigenkompetenzen:


Unser Ziel ist es, als Arzt/Therapeut überflüssig zu werden. Wir überlassen die Patienten/Klienten Schritt für Schritt ihren Eigenkompetenzen und führen sie schließlich in die Selbständigkeit. Nochmals: Weg von der Fremdverantwortung, hin zur Eigenverantwortung!

 

 

 

Aussöhnung:


Auf dieser Ebene setzen wir uns mit Fragen auseinander wie:
„Warum ist das mir passiert, wieso hat es mich getroffen?"

Selbst wenn Heilungschancen gering sind, verhilft das Annehmen – Können einer Krankheit zu einem besseren Leben. Kommt jemand mit dem sprichwörtlichen „blauen Auge" davon, gilt es retrospektiv die Ursachen der eigenen Misere zu analysieren und den „Wert" des Krankheitsprozesses anzuerkennen. Nur so kann man die zugrundeliegende Thematik erledigen und ein Wiederauftreten der gleichen Erkrankung bzw. anderer Erkrankung mit gleicher Thematik verhindern.

 

 

 

Begleitung:


Der Arzt soll Lebens- und Seinsbegleiter sein (Paracelsus). Diese Devise nehmen wir uns zu Herzen! Wir haben den Patienten (Krankheit, objektiv) und den Klienten (Kranksein, subjektiv) begleitet, nun sind wir beim Agenten (Gesundheit/Gesundsein) angelangt. Der Weg ist aber noch nicht zu Ende. Für Menschen, die Gesund sind, fängt er erst hier an. Wir unterstützen die Gesundheitsförderung (Salutogenese), damit das Gute noch besser wird. Und wir helfen, ein aktives, authentisches, gesundheitsbewusstes Leben zu leben, indem wir im VitaLogikum diesbezüglich eine Plattform und Begleitung bieten. Dessen Kern ist die persönliche Begleitung durch den Arzt/Therapeut und der Aufbau von Eigenkompetenzen.